Die RegioAgrar Bayern geht in ihre neunte Runde

Die RegioAgrar Bayern geht in ihre neunte Runde

Neuer Aussteller-Rekord und topaktuelles Programm garantieren einen erfolgreichen Messebesuch.

Bereits zum neunten Mal öffnet die RegioAgrar Bayern ihre Tore in den Messehallen in Augsburg. Vom 19.02. bis 21.02.2019 – täglich von 13 bis 22 Uhr – präsentieren auf einer Ausstellungsfläche von 17.000 Quadratmetern mehr als 270 regionale und überregionale Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen der Agrarbranche.

Der Erfahrungsaustausch, die hohe Expertendichte und nicht zuletzt der Aufbau neuer Kontakte haben zum Erfolg der jährlich im Februar stattfindenden Fachmesse maßgeblich beigetragen. Kein Wunder, dass sich die RegioAgrar mittlerweile einen festen und wichtigen Platz bei den Bäuerinnen und Bauern aus der Schwabenregion erobern konnte.

„Gerade in Zeiten des Umbruchs wissen die Landwirte ganz genau, wie wichtig es ist, sich mit Berufskollegen und Experten fachlich auszutauschen und sich über neue Entwicklungen und Themen im Agrarsektor zu informieren“, sagt Friedrich Deckert, Geschäftsführer des Messeveranstalters E.G.E. European Green Exhibitions GmbH. „Die RegioAgrar bietet dafür beste Möglichkeiten, denn die Mischung aus hochkarätigen Ausstellern und interessanten Fachthemen ist ganz auf die Bedürfnisse aktiver Landwirte und ihrer Mitarbeiter angepasst. Der Veranstaltungstermin im Februar ist genau die richtige Zeit, um entscheidende Investitionsimpulse noch vor dem großen Saisonstart mitzunehmen.“

Das bieten die Aussteller

Das breite Ausstellerangebot in den Hallen 1, 3 und 4 gibt einen ausführlichen Überblick über neueste Trends, Techniken und Dienstleistungen der modernen Landwirtschaft.

Einen großen Bereich nehmen dabei die vielfältigen Angebote zur Digitalisierung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse ein. Zwar sind intelligente Agrar-Software Lösungen schon im Büro, Stall oder auf dem Feld vieler landwirtschaftlicher Betriebe an der Tagesordnung, doch wer auf dem aktuellen Stand bleiben will, findet auf der RegioAgrar Bayern viel Neues. Sei es die Futterausgabe per Smartphone, die digitale Steuerung bei der Düngung oder die computergestützte Auswertung von Milchkühen.

Traditionell stark sind die Themen Stallbau- und Stalltechnik vertreten, die den ständig steigenden Haltungsbedingungen in der modernen Nutztierhaltung gerecht werden. Automatische Melksysteme, bei denen die Kühe selbst bestimmen, wann sie ganz ohne Stress zum Melken gehen oder spezielle Stallbelüftungen, die für eine angenehme Klimatisierung des Stallbereichs sorgen und gegen Hitzestress bei Milchkühen wirken. Auch innovative Produkte und Konzepte für die Tierernährung und das Tiergesundheitsmanagement, die optimal auf die Bedürfnisse der Nutztiere abgestimmt sind, dürfen auf der RegioAgrar nicht fehlen. So sollen die Tiere vitaler und gesünder bleiben.

Wertschätzung schafft Wertschöpfung

In Halle 1 zeigt die Mangfalltaler Jungbullen Erzeugergemeinschaft (MJB) eine Auswahl an Simmentaler-Fleckvieh- Fressern, um den Bekanntheitsgrad dieser Qualitätsrinder, die aus den Hochburgen der bayerischen Fleckviehzucht stammen, zu erhöhen. Die Gemeinschaft vom Kreuzhauser Hof in Kirchheim bei München sucht den direkten Kontakt zu konventionellen Mastbetrieben und zu extensiv wirtschaftenden Direktvermarktern aus der Region.

 „Für den Aufbau einer Direktvermarktung herrscht gegenwärtig ein gutes Klima in Süddeutschland“, weiß Heike Zeller, Inhaberin von aHeu – Regionale Vermarktungsstrategien. Die Diplom-Soziologin, Diplom-Betriebswirtin und Sennerin will andere für Landwirtschaft und Regionalität begeistern und stellt am Mittwoch, dem 20.02.2019 im Großen Forum der Halle 3 verschiedene Formen der Selbstvermarktung von Lebensmitteln und Best Practice Beispiele vor.

Dass es entlang der Wertschöpfungskette noch weitere Nischen gibt, die es wert sind, besetzt zu werden, erläutert Johannes Willburger, Geschäftsführer von Hof und Leben in seinem Fachvortrag. „Im Bereich der regionalen Direktvermarktung von Biogas-Strom lässt sich ein Premium-Produkt mit nachhaltig zertifiziertem Strom aus der Region schaffen“, sagt der Unternehmensberater aus Kirchdorf.

Vielfältiges Programm im Großen Forum

Vielseitig, informativ und von hoher Qualität. So präsentieren sich die Fachvorträge, Diskussionsrunden und Foren auch diesmal an allen drei Messetagen. Sie sind ein fester und stark frequentierter Bestandteil der RegioAgrar und können den Bäuerinnen und Bauern wichtige, praxisnahe Impulse und Perspektiven für ihre tägliche Arbeit geben.

Prall gefüllt ist das Rahmenprogramm am Eröffnungstag. Der Bayerische Bauernverband – als ideeller Träger der RegioAgrar – hat sich viel einfallen lassen, um die Besucherinnen und Besucher auf die Landwirtschaftsmesse einzustimmen. Zahlreiche Produkthoheiten, darunter die Bodensee-Apfelkönigin, die Bayerische Kartoffelkönigin, die Deutsche Zuckerrübenkönigin, die Bayerische Weizenkönigin und die Bayerische Honigkönigin, sind am Dienstag, dem 19.02.2019 im Großen Forum als Gäste dabei und repräsentieren auf charmante Art und Weise die Vielfalt der Landwirtschaft in Bayern.

Erstmals präsentieren sich die schwäbischen Vertreter des Landesfachausschusses Ökologischer Landbau und geben Einblicke in ihre Verbandsarbeit. Elmar Karg, Kreisobmann Lindau, Monika Mayer, Kreisbäuerin Oberallgäu und Michael Wiedemann, ehemaliger Kreisobmann Günzburg sehen ihre Aufgaben darin, das Gewicht und den Anteil des Ökolandbaus an der gesamten Landwirtschaft zu stärken und im Bayerischen Bauernverband zu bündeln.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau stellt ihre Kampagne „Mit uns im Gleichgewicht“ vor und gibt nicht nur zahlreiche Tipps zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität in Stresssituationen, sondern veranstaltet eine Modenschau mit durchaus attraktiver Sicherheitsbekleidung auf dem Laufsteg des Großen Forums.

Das vollständige Programm können Interessierte auf der RegioAgrar Homepage hier nachlesen und downloaden:

Gemütlicher Treffpunkt bei der Bayerischen Jungbauernschaft

Entspannt geht es diesmal am Stand der Bayerischen Jungbauernschaft in Halle 1 zu. Die bequemen Sofas wie im Wohnzimmer laden zu einer Verschnaufpause ein und bei Kaffee und Keksen wird der Stand garantiert zu einem beliebten Treffpunkt bei Jung und Alt.

Am Mittwoch, dem 20.2.2019 steigt dann wieder die beliebte Standparty. Gemeinsam mit dem Buchführungsdienst der Bayerischen Jungbauernschaft (BBJ) und dem Landwirtschaftlichen Buchführungsdienst (LBD) wird ab 21.00 Uhr an den Ständen 1131 und 1127 in Halle 1 gefeiert. Mit dabei sind die „Kalendergirls“, die den Jungbauernkalender 2019 signieren und verkaufen.

Internationaler Besuch auf der RegioAgrar

Mit Berufskollegen und Ausstellern ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und eigene Netzwerke weiter ausbauen – das macht die RegioAgrar Bayern zu einem besonderen Höhepunkt. Auch über die Grenzen der Schwabenregion hinaus. So hat sich für Mittwoch, den 20.02.2019 im Rahmen des „Solutions-Made in Bayern“-Projektes des Bayerischen Wirtschaftsministeriums eine zwanzigköpfige Delegation aus dem Iran angekündigt, um sich zum Thema Landtechnik weiterzubilden und hochwertige Produkte und Dienstleistungen bayerischer Anbieter kennen zu lernen. Denn gerade bayerische Unternehmen stehen besonders in dem Ruf, für Qualität, Innovation und Erfahrung zu stehen. Durchgeführt wird der Delegationsbesuch von der TUM-Tech GmbH der Technischen Universität München, die über eine langjährige Expertise in der Durchführung von Projekten zur Förderung des Absatzes deutscher Produkte und Dienstleistungen im Ausland verfügt.