RegioAgrar Bayern legt kräftig zu

RegioAgrar Bayern legt kräftig zu

Die RegioAgrar Bayern legt kräftig zu. Mit mehr als 190 Ausstellern setzt die landwirtschaftliche Fachausstellung in Süddeutschland eine erneute Bestmarke (Vorjahr rund 180). Sogar um über 25 Prozent wächst die Standfläche gegenüber dem Vorjahr auf jetzt fast 4.500 Quadratmeter. Überdurchschnittlich kräftig steigt die Zahl von Landtechnik-Ausstellern, die überdies ihre Standflächen im Vorjahresvergleich teilweise verdoppelten. Dass die Messe internationaler wird, zeigt der auf jetzt gut zehn Prozent gewachsene Anteil ausländischer Anbieter. Sie kommen mehrheitlich aus Österreich sowie Holland, ferner der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Vom 10. bis 12. Februar öffnet die Ausstellung auf dem Messegelände Augsburg heuer zum fünften Mal ihre Pforten, erstmals werden bei der Bayerischen Tortenmeisterschaft für Bäuerinnen und Bauernhofcafés am 11. Februar die „Besten vom Lande“ gekürt.

Bayerns Bauernverbands-Präsident Walter Heidl hob zur Eröffnung der Messe hervor, „hier wird deutlich, dass die bayerischen Bauern zuversichtlich in die Zukunft schauen können – auch wenn gerade einige Preistäler durchschritten werden müssen und die öffentliche Diskussion um Tierhaltung und Umweltschutz stark am Nervenkostüm unserer Bauernfamilien zerrt.“

Einen wesentlichen Grund für diese höhere Nachfrage sieht die RegioAgrar Bayern in der Entwicklung hin zu wachsend intensiveren Aussteller-Kontakten zu ihren bäuerlichen Kunden in der Region, ob im Voll- oder Nebenerwerb. Das direkte Gespräch werde zunehmend wichtiger, betonen viele Aussteller aus den Bereichen Landtechnik, Tierzucht und Tiergesundheit, Futtermittel und Pflanzenbau.

Ein Messe-Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Bildung. Schon traditionell bietet die RegioAgrar Bayern einem Mix an Fachvorträgen ein breites Forum. Speziell landwirtschaftliche Themen werden ergänzt um Beiträge etwa zu Betriebsführung, Rechts- und Steuerfragen. Darüber hinaus widmet sich der alljährliche Landfrauen-Dialog Fragen zu Frauen in Führungspositionen und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Die bäuerlichen Nachwuchsorganisationen nehmen die Messe zum Anlass, über ihre Verbandsarbeit zu informieren und für das Ehrenamt zu werben. Die Bayerische Jungbauernschaft etwa stellt auf der RegioAgrar Bayern ihr neues, eng praxisorientiertes Projekt eines Kurzzeitpraktikums vor, das betriebliche Kenntnisse in den verschiedenen bäuerlichen Produktionssparten vermitteln will.

Was Bäuerinnen an leckeren Backwaren zaubern, wird die erste Bayerische Tortenmeisterschaft erweisen. Mehr als 80 Torten werden von 34 Bäuerinnen und Bauernhofcafés aufgetischt. Sowohl Messebesuchern als auch allen privaten Tortenliebhabern, die Lust auf Süßes haben, werden sie zum Verkauf angeboten – versteht sich, nach Verkostung durch eine Profi- Jury, assistiert von Laien-Leckermäulern. Der Erlös kommt vollständig dem gemeinnützigen Bäuerlichen Hilfsdienst des Bayerischen Bauernverbandes zugute.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Messe-Attraktion erwartet die von der E.G.E European Green Exhibition GmbH, Berlin, unter ideeller Trägerschaft des Bayerischen Bauernverbandes organisierte RegioAgrar Bayern vom 10. bis 12. Februar eine fünfstellige Besucherzahl. Das gesamte Programm der Ausstellung ist im Internet abrufbar unter www.regioagrar-bayern.de/programm.